Starres Aluminiumoxid und elastischer Gummi lösen unterschiedliche Anteile eines kombinierten Verschleißproblems. Keramikelemente widerstehen dem Gleiten von Erz, Klinker oder Zuschlagstoff, während das Elastomer eine begrenzte Verformung zulässt und kurzzeitige Lasten verteilt. Es handelt sich dennoch nicht um eine universelle Prallauskleidung: Fallhöhe, Stückmasse, Auftreffwinkel und Steifigkeit der Rückseite sind zu prüfen.
IC FLEXGummi-Keramik-Verbundplatten
Gummi-Keramik-Verschleißplatten verbinden harte Keramikelemente mit einer Elastomerschicht und bei Bedarf einer Stahlträgerplatte. Der Verbund ist für Übergabestellen mit Gleitverschleiß sowie Vibrationen oder mäßigem Aufprall vorgesehen und kann nach Prüfung der Geometrie für Schraub- oder Schweißmontage ausgelegt werden.
- Übergaberutschen und Prallplatten
- Trichter- und Behälterauskleidungen
- Auskleidungen für LKW-Kästen und Ladeschaufeln
- Siebaufgabekästen

Warum Gummi-Keramik-Verbundwerkstoffe starre Platten in Aufprallzonen übertreffen
Verschleißmechanismus, Ausführung und Einsatzgrenzen verstehen, bevor ein Auskleidungssystem gewählt wird.
Die Plattenaufteilung sollte der Materialflugbahn folgen und freiliegende Fugen oder Befestiger im Hauptverschleißweg vermeiden. Eine zweckmäßige Auslegungsprüfung umfasst Rutschenradius, Montageraum, Zustand der Rückseite, Austauschzugang, Betriebstemperatur sowie Kontakt mit Ölen oder Chemikalien, die das Elastomer beeinflussen können. Schneiden, Bohren oder Schweißen vor Ort ist vor der Montage für die gewählte Plattenkonstruktion freizugeben.
Ausführung aus den Betriebsbedingungen ableiten
Eine belastbare Auswahl beginnt mit Verschleißmechanismus, Geometrie und Montagebedingungen — nicht mit einer pauschalen Produktbezeichnung.
Verschleißmechanismus und Fördergut
Gleitverschleiß, wiederholten Aufprall und Schwingung getrennt bewerten. Keramikgröße, Elastomerunterlage und Aufbau der Verbundplatte an Korngröße, Fallenergie, Häufigkeit und erforderliche Nachgiebigkeit anpassen.
Geometrie und Betriebsbedingungen
Krümmung, Plattengröße, Stöße, Kanten und Übergänge zu angrenzenden Auskleidungen prüfen. Der Verbund muss spannungsarm anliegen und die Keramikabdeckung im aktiven Verschleißweg erhalten.
Befestigung, Zugang und Instandhaltung
Kleben, Schrauben oder Bolzen nach Lage, Schwingung, Temperatur und Zugang wählen. Befestigungsabstand, Untergrundsteifigkeit und Abdichtung der Durchdringungen beeinflussen die Zuverlässigkeit.
Wofür die Produktreihe ausgelegt ist
- Verbindet Keramikhärte mit der Stoßdämpfung des Gummis
- Geschraubte oder geschweißte Montage
- Passt sich gebogenen Rutschen und Trichtern an
- Reduziert Lärm und Vibrationen
Vor der Spezifikation prüfen
- Prüfen, ob die Aufprallintensität zum Verbundaufbau passt; sehr hohe lokale Energie kann eine andere Opfer- oder Tragkonstruktion erfordern.
- Elastomer, Klebschicht und Befestiger gegen Temperatur, Chemikalien, Öle, Feuchte, Brandschutz und Reinigung prüfen.
- Platten- und Befestigungsplan so freigeben, dass Stöße und offene Kanten weder im Hauptstrom noch am direkten Aufprallpunkt liegen.
Anwendungen und verfügbare Ausführungen
Übergaberutschen und Prallplatten
Trichter- und Behälterauskleidungen
Auskleidungen für LKW-Kästen und Ladeschaufeln
Siebaufgabekästen
Relevante Branchen
Bergbau
Rutschen und Übergabestellen · Trichter, Behälter und Silos
AnwendungenZement und Zuschlagstoffe
Mühlenseparatoren und -trennwände · Ofen- und Kühlerkanäle
AnwendungenHäfen und Schüttguthandhabung
Schiffsverlader- und -entlader-Rutschen · Greiferlippen und -schalen
AnwendungenStahl und Metallurgie
Schlacke-Rutschen und -rinnen · Beschickungs- und Entladungstrichter
AnwendungenTechnische Daten und Grenzen der Produktreihe
| Keramikelement | Platten- oder Zylinderqualität — im Projektdatenblatt bestätigen |
|---|---|
| Gummischicht | Mischung und Dicke projektspezifisch ausgelegt |
| Rückseite | Stahlplatte (optional) |
| Befestigung | Geschraubt oder geschweißt |
Von der Anlagenaufnahme bis zur Qualitätskontrolle
Werkstoff, Geometrie, Befestigung und Prüfung sind als ein technisches System zu behandeln.
- 01
Diagnostizieren und vermessen
Aufprallbild, Schwingung, Krümmung, Zugang und Schäden erfassen. Untergrund vermessen und Verstärkungen, Nähte, Hindernisse sowie demontierbare Bereiche festlegen.
- 02
Auslegen und freigeben
Keramikmuster, Elastomerdicke, Plattengrenzen, Befestigung und Kantenschutz in einem nummerierten Verlegeplan festlegen. Handhabungsgewicht, Toleranzen und Austauschfolge prüfen.
- 03
Montieren und prüfen
Stahl vorbereiten, Verbundplatten in der freigegebenen Reihenfolge montieren und vollflächige Auflage, Befestigungssicherheit, Stoßbehandlung und Kantenabdichtung prüfen. Plattennummern für den gezielten Austausch dokumentieren.
Nützliche technische Ressourcen
Keramische Verschleißauskleidung richtig auswählen
Ein praxisnaher Entscheidungsweg für Aluminiumoxidplatten, Gummi-Keramik, ZTA und keramisch ausgekleidete Rohre.
Leitfaden lesenKeramik vs. AR-Stahl: Was hält länger?
Aluminiumoxidkeramik und AR-Stahl wirken Verschleiß auf unterschiedliche Weise entgegen. Erfahren Sie, wann welcher Werkstoff geeignet ist und wann beide kombiniert werden sollten.
Leitfaden lesenFragen vor der Auswahl dieser Produktreihe
Wann sollte IC FLEX eingesetzt werden?
Welche Angaben werden für die Auslegung von IC FLEX benötigt?
Was ist vor der Bestellung von IC FLEX zu bestätigen?
Verwandte Anwendungslösungen
Entdecken Sie anlagen- und mechanismusbezogene Leitfäden, in denen diese Produktreihe Teil des ausgelegten Auskleidungssystems sein kann.
Rutschen und Trichter
Gleitverschleiß, Erstaufprall, Turbulenzen und offene Kanten erfassen, bevor Geometrie, elastische Zonen und Befestigung gewählt werden.
Lösung ansehen04Übergabestellen mit Aufprall
Direkten Aufprall, Rückprall, Gleitverschleiß und Schwingung trennen, damit starre, elastische und ZTA-Zonen gezielt eingesetzt werden.
Lösung ansehen06Montage und Befestigung
Untergrundvorbereitung, Klebstoff, mechanische Sicherung, Fugen, Aushärtung und Prüfung als kontrolliertes Gesamtsystem behandeln.
Lösung ansehenErgänzende Produkte
Produkte werden getrennt von Branchen dargestellt und nur bei einer ergänzenden technischen Funktion gezeigt.
Anwendung prüfen lassen für IC FLEX
Senden Sie die folgenden Angaben, damit Induscoat den Verschleißmechanismus prüfen und technisch relevant antworten kann.
- Fördergut und Korngrößenbereich
- Betriebsbedingungen und beobachtetes Schadensbild
- Fotos und bemaßte Zeichnung


